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10 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Sobiesky, Münich, Friedrich dem Grossen und dem Herzog Carl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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12,000 Mann gehabt/ so würde Butturlin höchst wahr-scheinlich den Übergang für unthunlich gehalten habe»/ undwer weiß/ wie stch dann die Sachen verzögert hätten.

In der Mitte Juli trafen die Russen an der schle-stschen Grenze ein und richteten ihren Marsch auf Ramslau.Laudon hatte den 19..Juli ein Lager bei Frankenstcin be-zogen. Dadurch wurde die Absicht einer Vereinigung inOber-Schlesien ausgesprochen. Der König zieht die gegendie Russen aufgestellten Corps nach und nach über Bres-lau nach Ohlau und Brieg/ und später zu seiner Armee/mit der er den 21. Juli nach Rimptsch marschirt/ wäh-rend Laudon an demselben Tage nach Münsterberg gekom-men-ist. Den folgenden Tag/ den 22. Juli/ gewinnt derKönig dem General. Laudon den berühmten Marsch nachGroß-Rossen ab. Laudon wollte dies Lager beziehen/ undbildete sich nicht ein/ daß der König die Absicht habenkönnte/ den Weg nach Reisse einzuschlagen/ da er imGrunde schon darauf stand; der König schlug aber dieseStraße wirklich ein/ ging dicht an Laudons rechtem Flügelvorbei und kam in dem Lager von Groß-Rossen an/ alsdie laudonschen Fouriere eben das Lager abstecken wollten.Durch diesen Marsch sah Laudon die Vereinigung mit derrussischen Armee in Ober-Schlesien als zerstört an/ undließ ihr deshalb eine Vereinigung in Nieder-Schlesien/nämlich durch einen Übergang bei Leubuö vorschlagen/ wor-auf sie auch einging. Er blieb in dem Lager von Ober-Vomsdorf (westlich von Patschkau) noch ein Paar Tagestehen/ und verstärkte seine Détachements in Ober-Schle-sien/ um den König noch mehr in der Meinung zu be-stärken/ daß man die Vereinigung dennoch dort suchenwerde. Der König blieb wirklich in diesem Irrthum/ undwandte sich über Reiste gegen Neustadt/ während Laudon