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10 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Sobiesky, Münich, Friedrich dem Grossen und dem Herzog Carl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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er sich in einer sehr gefährlichen Lage befunden haben würde,weil Laudon sich dann Vielleicht verpflichtet gehalten hatte,mit seiner an 80,000 Mann starken Armee etwas gegenihn zu unternehmen. Unter solchen Umstanden nun, näm-lich bei des Königs Zurückhaltung gegen die Russen aufder einen, und dem guten Willen und der DreistigkeitButturlin's auf der andern Seite, konnte die Vereinigungbeider Heere nicht fehlen. In der That ist es auch un-möglich, eine solche Vereinigung durch Zwischenstel-lungen zu verhüten, wenn die Gegner guten Wil-len haben.

Der König rückte, da er die Vereinigung nicht hatteverhindern können, den 20. in die Nähe von Schwcidnitz,weil die Deckung dieses Platzes ihm das nächste Bedürf-niß war. Die Gegend von Bunzelwitz schien ihm die mei-sten Vortheile des Bodens zu einer Aufstellung zu ver-sprechen, er beschloß also, sich darin so festzusetzen und sozu verschanzen, daß er, wegen der Nähe von Schwcidnitzin seiner Verpflegung gesichert, auf die ferneren Bewe-gungen und Detachirungen der vereinigten Armee keineRücksicht zu nehmen brauchte. Dies hieß mit andern Wor-ten, nach allen Seiten Front machen, und-.alles fernereManövriren in dem Punkt einer verschanzten Stellung zukonccntriren- Es wurde augenblicklich zur Verschanzungder Stellung geschritten, und da die Russen noch fünfTage zögerten, ehe sie sich den Ostrcichern und dem Kö-nige ganz näherten, so hatte der König Zeit,, die Haupt-sachen dieser Verschanzung bis dahin zu vollenden.

Es scheint wirklich nicht, daß der König früher dieIdee eines solchen festen Lagers schon gefaßt hatte, wenig-stens findet sich in keinem Schriftsteller eine Spur davon,auch scheint es nicht, daß besondere Vorbereitungen getroffen