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Stich, so konnte er dem Könige in einer vorthcilhaftcnStellung und mit einer überlegenen Macht immer auf eineArt entgegen treten, die zu wenig Erfolg versprach. Eswaren also auf dieser Seite bei einer genauen Betrachtungauch weniger günstige Verhältnisse zu erwarten. Nun trittaber wieder jenes Hauptmotiv ein, welches in Kriegensolcher Art so oft vorherrschen muß, beat» sunt possi-dentes. So wie der König sich von Schweidnitz ent-fernte, wurde die Belagerung ohne Anstand vorgenommen,und immer war es des Königs Sache, ste rückgängig zumachen; blieb der König bei Schweidnitz stehen, so mußteder Feind erst einen großen Entschluß fassen, den Königin einer Hauptschlacht anzugreifen; ob er mit diesem Ent-schluß zu Stande kommen würde, war um so weniger ge-wiß, als sich hier zwei Willen dazu vereinigen mußten;kam der Feind nicht damit zu Stande, so hatte der Kö-nig den ganzen Erfolg umsonst. In einer Lage wie dieFriedrich'6 II. war, mußte diese Ansicht immer die vor-herrschende sein.
Hat man alle diese Erwägungen angestellt, so wirdman sich nicht mehr Lrmuthigt fühlen, die Wahl des bun-zelwitzer Lagers ausgemacht als ein zu großes Wagstückzu betrachten, und dem Könige hier einen Fehler vorzu-werfen.
Nach dem Abzug der Russen sendet der König denGeneral Platen zur Zerstörung der russischen Magazinenach Polen. Nach dem ganzen Betragen Butturlin's hätteman glauben sollen, dies würde seinen Rückzug gegen dieWeichsel beschleunigen. Der König ist also gewiß zu ent-schuldigen, wenn diese Wirkung nicht eintrat und GeneralPlaten am Ende weniger zu zerstören fand, als er gehoffthatte. Der König blieb nach dem Abzug der Russen noch
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