nung; und 1762 vor und während der schweidnitzer Be-lagerung/ wieder von Seiten Daun's und des Königs.
Sie hatten gewöhnlich eine Ausdehnung von zwei,drei auch vier Meile«/ und man kann die Stärke derArmeen / welche sie einnähme«/ bei dem Könige etwa zwi-schen -10- und 50/000 und bei Daun zwischen 50- und60/000 Mann annehmen. Sie lassen sich hauptsächlichauf folgende neun zurückführen.
1. Die Stellung von Kunzendorf/ mit dem rechtenFlügel an dem schweidnitzer Wasser bei seinem Austrittaus dem Gebirge (Burckersdorf)/ mit dem linken bei Ho-henfriedberg. Sie macht Front gegen die Ebene Schle-siens und wurde jedes Mal von den Ösireichern genom-men/ wenn der König sie aus der Ebene vertrieb.
2. Die Stellung von Reichenau und Adelöbach. Siewar eine Stellung in der linken Flanke der vorigen undwurde genommen/ wenn der König über Kauder dieseFlanke umging/ 1760 und 1762. Sie war theils aufden Höhen von Reichenau/ theils auf den Höhen vonAdelöbach/ parallel mit dem Wasserzuge. Die linke Flankedieser Stellung lehnte sich bei Hohenhelmödorf und Neu-Reichenau an den Scheidungsrücken zwischen Bober undden nächsten Zuflüssen der Oder.
3. Die Stellung von Burckersdorf und Leutmaunö-dorf. Sie war eine Stellung für die rechte Flanke dervorige»/ lehnte ihren rechten Flügel an das Eulcngcbirge.Die zweite und dritte dieser Stellungen sind nur als Zu-gaben der ersten zu betrachten; wenn diese verloren war/so nahm Daun eine der zwei andern.
4. Die Stellung von Seitendorf nach dem Verlustder rechten Flanke im Jahr 1760, als der König die