249
von Bögendorf; d. h. mit dem rechten Flügel an Bö-gendorf über den blauen Ranzen quer durch Dittmanns-dorf, mit dem linken Flügel an dem Kohlberg/ d. h. andem Scheidungsrücken / an welchen alle diese Stellungenangelehnt waren. In dieser Stellung hielt der KönigDaun nach der Schlacht von Liegnitz fest.
8. Gegen die Stellung von Dittmannsdorf (Nr. 5.)die von Seitendorf/ im Jahr 1762. Das Centrum desKönigs etwa 25/000 Mann stark , hatte hier ein Stückder daunschen Stellung Nr. 4., nämlich vom Altwasserbis Seifersdorf inne, während der linke Flügel unter Zie-then, zwar auch in der Gegend von Freiburg stand/ woDaun's linker Flügel gestanden hatte/ aber doch andersgestellt/ nämlich zwischen Kunzendorf und Fürstenstein wieen échelon. Deö Königö rechter Flügel unter dem Gra-fen von Neuwied war nach Trautenau detachirt.
9. Endlich zur Deckung der Belagerung von Schweid-nitz nahm der Köm'g eine von allen andern sehr abwei-chende Aufstellung/ wie der Zweck es erforderte. Sie warmerklich ausgedehnter als die vorige (ihre ganze Länge be-trug sechs Meilen) und mit dem rechten Flügel bei Sei-tendorf/ mit dem linken bei Mittel-Peilau genommen/quer über den Wafferzug/ mithin auch der feindlichenStellung von Wüstewaltersdorf nicht parallel/ sondern sodaß der rechte Flügel nur zwei/ der linke vier Meilen vonder zu beschützenden Belagerung entfernt war. Die Ursachist/ weil jener Flügel sich im Gebirge dieser in der Ebenebefand. Die Stellung lief von Seitendorf über Bärs-dorf/ Neugericht/ Heinrichau/ Stein-Seifersdorf/ Stein -Kunzendorf/ Peteröwalde/ Reichenbach/ Nieder-Peilau bisMittel-Peilau. Das Auffallendste davon ist/ daß die