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10 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Sobiesky, Münich, Friedrich dem Grossen und dem Herzog Carl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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Mitte auf dem halben Abhang des Eulengebirges gestelltwa^ und den hohen Kamm desselben dicht vor sich hatte.

Durch die bedeutende Ausdehnung welche alle dieseStellungen hatten/ war die Besetzung der einzelnen Po-ste»/ woraus sie gebildet wäre«/ meistens nur mit einerLinie Infanterie möglich/ hinter welcher hier und da et-was Kavallerie als zweites Treffen stand. Nur auf denHauptposten befanden sich auch wohl zwei Treffen In-fanterie. So oft die Art der genommenen Aufstellung eszuließ, blieb die Hauptmasse der Kavallerie in der Ebene.

Man sieht aus der Aufzählung dieser verschiedene«/sogenannten starken Stellungen im schweidnitzer Gebirge,daß dieselben nicht so hervorstechend und von der Naturgewissermaßen geboten sind, wie die falschen Theorien esgern vorstellen, so daß die Heere sich ihrer immer wiederbedienen, sobald ihr Interesse sie in die Nähe derselbenbringt, sondern daß von den Elementen, welche der Bo-den darbot, fast jedes Mal ein etwas verschiedener Ge-brauch gemacht wurde. Ferner sieht man, daß die großengeologischen Lineamente der Gebirgsbildung bei der Wahlder Aufstellung nicht sonderlich vorherrschen und deswegenauch nicht, wie man wohl geglaubt hat, zu einer Art vonGesetz dabei dienen. Bald laufen die Fronten den Was-serzügen parallel, bald senkrecht auf dieselben, bald durch-schneiden sie solche in schräger Richtung. Nirgends wer-den die hohen Wasserscheidungen und Theilungen gesucht,und oft sogar die Stellung an ihrem Fuße genommen.

Daß der Scheidungsrücken zwischen dem Vober, derSteinau und Oder als Anlehnungspunkt des einen Flü-gels immer wieder gebraucht wurde, hatte auch mehr inder zufälligen Bildung der Gegend seinen Grund, und