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10 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Sobiesky, Münich, Friedrich dem Grossen und dem Herzog Carl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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darf nicht zu theoretisch genau genommen werden. Dennmeistens hatten kleinere oder größere Corps noch ihr Spieljenseits desselben.

Daß aber im Ganzen die Richtung des Wafferzugesso wie der ganzen Gebirgömasse einen allgemeinen Einflußauf die Richtungen der Stellungen gehabt hat, ist nichtzu verkennen, und soll von uns nicht geleugnet werden.Nur ist ein solcher allgemeiner Einfluß, welcher tausendModifikationen unterworfen ist, nicht gemacht, um theore-tische Gesetze für die Gebirgsvertheidigung zu liefern.

Merkwürdig ist noch an diesen Stellungen, daß, durchdie Richtung des Gebirgs- und Wafferzugö veranlaßt, diemeisten derselben so waren, daß beiden Theilen ihre Ver-bindungslinien mehr oder weniger seitwärts lagen.

§. 81 .

Diversionen.

So wie man den Feldzug von 1757 den Feldzugder Schlachten, den von 1758 den Feldzug der Belage-rungen, die von 1759 und 1760 der Märsche und Ma-növer, den von 1761 der verschanzten Stellungen nennenkönnte, so könnte man den von 1762 als den Feldzugder Diversionen bezeichnen. In keinem andern kommensie so häufig vor. Von Ober-Schlesien nach Mähren,aus dem Fürstenthum Schweidnitz nach Böhmen, zu zweiverschiedenen Perioden aus dem Erzgebirge nach Böhmenund endlich nach Franken.

Sie bestanden sämmtlich in Streifereien, durch einigetausend Mann unternommen, bei welchen freilich die Ab-sicht war, dem Feinde durch Zerstörung von Magazinenzu schaden, und dem Könige durch Eintreibung von Kriegs-