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10 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Sobiesky, Münich, Friedrich dem Grossen und dem Herzog Carl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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258
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der Dinge, daß die Staaten zur ersten und der HerzogLudwig zur letzten gehörte. Diese Parteiung dauerte bis j

zum amerikanischen Kriege/ in welchem die vereinigtenStaaten bekanntlich stch an Frankreich gegen England an-schlössen; es war dies als ein Sieg der republikanischenPartei gegen die oranische zu betrachte»/ welche heimlichdem Interesse der Engländer zugethan blieb. Unter diesenUmständen konnte es nicht fehlen/ daß dieser Krieg selbstdie innere Spaltung vermehrte/ weil die republikanischePartei den seit 1766 majorennen Erbstatthalter und denHerzog von Vraunschweig als Feldmarschall und Rath-geber des Prinzen wohl nicht ganz mit Unrecht beschul-digte/ daß die in diesem Kriege erlittenen Unglücksfalle/ derVernachlässigung der Seemacht zugeschrieben werden müß-ten/ welche die Administration absichtlich hätte eintreten las-sen/ um dafür die mehr gegen Frankreich bestimmte Land- !macht zu begünstigen. Die Uneinigkeit wuchs also mit demKriege/ konnte sich aber beim Frieden natürlich nicht legen/weil der Krieg nicht die wahre Veranlassung war/ sondernerreichte/ nachdem der Herzog von Braunschweig sich schon1782 auö dem Dienste der Republik entfernt hatte/ 1785den Punkt eines öffentlichen Bruches , indem die Staatendem Prinzen bei Gelegenheit eines im Haag vorgekomme-nen Auflaufs/ den Befehl über die Militairmacht diesesPlatzes nahmen/ der ihm konstitutionsmäßig zukam; wor-auf der Prinz sich mit seiner Familie nach Nimwegen ent-fernte. Die Generalstaaten / welche nun ganz im Sinne 1

der republikanischen Partei handelte«/ eilten ihren Zwistmit dem Kaiser Joseph wegen Freiheit der Schelde zuende»/ und mit Frankreich ein Defenstvbündniß zu schlie-ßen/ auf dessen Wirkungen sie bei ihren ferneren Schrit-ten bauten.