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Der Erbstatthalter hatte auswärtige Hülfe nur vonzwei Kabinetten zu erwarten/ vom englischen und preußi-schen. Allein England hatte eben einen unglücklichen Krieggeendigt; die Entschließungen seines Kabinettes waren vonrParlament abhängig und e§ war wohl von daher in kei-nem Fall ein beträchtlicher Beistand zu Lande zu erwar-ten/ wenn auch der zur See allenfalls zu erhalten war.Von Preußen konnte der Erbstatthalter/ da Friedrich derGroße der Onkel seiner Frau war/ wohl eine Verwendungerwarten/ aber eine thätige Hülfe schwerlich/ weil die po-litischen Verhältnisse zwischen ihm und der niederländischenRepublik schon seit geraumer Zeit nicht sehr innig gewesenwaren und Friedrich der Große/ der seine Augen immermehr nach dem Osten gerichtet hatte/ am Rande des Gra-bes unmöglich noch die Absicht haben konnte im Westensich in Händel zu verwickeln/ die seinen Staat wenig an-gingen- Unter diesen Umständen geschah für den Ecbstatt-halter ein Paar Jahr hindurch nichtö/ als eine schwache/wirkungslose Verwendung Friedrich des Großen/ und je-ner Prinz blieb daher in diesen zwei Jahren in jener zwei-felhaften Lage/ die mit so vielfältig verschlungenen/ wider-sprechenden Verhältnisse«/ so voll Anomalien/ wohl nur ineinem Staate möglich ist/ der aus den wunderbarsten Ele-menten von Föderation/ Republik/ Monarchie/ von dele-girter Macht/ Dominialbesitz und erblichenen Prärogativenzusammengesetzt war.
Der Prinz und sein Hof befand sich zu Nimwegcn;ein Theil des Heeres war seinem Schicksal gefolgt undhatte ein Lager in der Provinz Utrecht bezogen. Von denProvinzialstaaten waren Gelder«/ Seeland und Gröningcn/wenn nicht gradezu für den Prinzen/ doch wenigstens imWiderspruch mit Holland und Ober-Pssel/ welche die
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