3# *) zwischen Nimwegen und Utrecht/ die Generalstaa-ten und die Staaten von Holland nahmen einen Theil derehemaligen Armee in Sold/ vermehrten die fremden Corps/errichteten Freicompagnien u. s. w.; aber von einer wahr-haft feindlichen Stellung war nicht die Rede/ vielmehrübte der Erbstatthalter noch einzelne Akte seines Amtesaus/ und erst im September 1786/ also ein Jahr nachdem Bruch/ wurde er von den Provinzialstaaten von Hol-land seiner dortigen Specialstatthalterschaft entsetzt. Selbstin dem Augenblick/ wo die preußischen Truppen im folgen-den Jahre über die Grenze ginge«/ ließen sich die erb-statthalterischen Truppen/ welche Kuilenburg und Wyk byDuurstede besetzt hatte«/ so wenig auf Feindseligkeiten ein/daß sie dicht vor sich bei Hagestem, EverdingeN/ LeerdamM/die Holländer an den Überschwemmungsmitteln arbeiten lie-ße«/ und es mußten erst 30 preußische Husaren kom-me»/ um Angesichts eines niederländischen Bataillons diesepatriotischen Truppen und Arbeiter zu vertreiben. Vonder andern Seite war der Erbstatthalter selbst im Jahre1787 als der Krieg ausbrach/ nicht ermächtigt/ den Durch-zug der preußischen Truppen durch die ihm befreundetenProvinzen von Geldern und den östlichen Theil von Utrechtanzuordnen/ sondern es mußte mit den Staaten dieser Pro,vinzen besonders und zwar heimlich unterhandelt werden.Auch hatten die dem Erbstatthalter geneigten Provinzenihre eigenen Truppe»/ ohne daß diese zu dem Corps des-selben stießen. Noch auffallender ist es / wenn wir imLauf des Feldzugö erfahren/ daß der kommandirerrde Ge-neral Graf Salm die Truppen nicht anders von einemOrt zum andern schicken kann/, als vermittelst besonderer
) Unweit Utrecht.
D. H c r au s g.