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auch nur allenfalls auf eine ganz schwache Diverston vor-zusehen. Eine Macht wie Frankreich konnte allenfalls einCorps von 8- oder 10/000 Mann unverhofft schnell zu-sammenziehen und damit eine Diverston nach dem Cleve-schen unternehmen. Um dazu den Franzosen die Lust zubenehmen, war nichts nöthig, als daß man ihnen zeigte,daß man darauf vorbereitet fei, d. h. daß man ein ähn-liches Corps in jenen Gegenden zurückließ, dem man dasAnfehn von einem doppelt so starken zu geben suchte.
Hiermit ist die erste Frage beantwortet. Um die zweitezu beantworten sagen wir, daß, weil der Feind einige20,000 Mann stark ist, das Doppelte der Macht, alsoinclusive dessen was zur Deckung des Clcvefchen zurück-bleiben soll, etwa 50,000 Mann, uns in den Stand setzenwerden, die Hälfte dieser Macht zu verwenden, um damitzwischen Waal und Leck vorzudringen und die dortige Ver-theidigungölinie theils noch zu überflügeln, indem man durchden bommler Waad bis an den Bies-Bosch vordringt undnach Dortrecht über zu kommen sucht, theils zu forciren,weil nun den wenigen tausend Holländern, die dieses Stückder Linie hatten, an 20,000 Preußen gegenüber stehen.
Der Gebrauch dieser Truppen und die Beantwortungder dritten Frage würde also in großen Umrissen folgendersein: 6000 Mann bleiben im Cleveschen; ein Corps von2-1,000 rückt in die Bcthau ein und sucht auf jede Weise,längs dem linken Ufer des Leck und auf beiden Ufern derWaal, kurz, wie es immer geschehen könnte, vorzudringen,den niedern Leck zu überschreiten, Dortrecht, Gorkum undRotterdam zu nehmen und von da auf den Haag, Leidenund Harlem zu gehen.
Von den übrigen 21,000 Mann gingen 11,000 aufUtrecht und die Vaart, und 7000 mit einem kleinen