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10 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Sobiesky, Münich, Friedrich dem Grossen und dem Herzog Carl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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„Jahreszeit und die Anordnungen des Feindes alsdann„richtiger die ferner vorzunehmenden Operationen bestim-„men lassen, und z. B. an die Hand geben: ob man sich„der Festung Nieuwpoort und Schoonhoven bcmeistern,„ob man unterhalb oder oberhalb Schoonhoven über den„Leck gehen und in das Innere der Provinz Holland„eindringen, ob man Rotterdam einnehmen und mit ei-„nem Vortrab von einigen Bataillonen und Husaren bis„nach dem Haag hin sich ausdehnen könne."

„Um aber den Übergang über den Leck zu erleichtern,„werde es nöthig fein, im Clevefchen einige große Rhein-„ schiffe mit Kanonen zu bewaffnen, auch zum Behuf der„zu schlagenden Schiffbrücken eine Anzahl Schiffe sich an-„zuschaffen, oder wenn selbige nicht zu bekommen sein soll-„ten, sie nöthigen Falls gleich am Rhein bauen zu lassen."

Die Truppenvertheilung ist in diesem überhaupt nichtsehr klar wiedergegebenen Operationöplan des Herzogs be-sonders verwirrt und nicht ohne Widersprüche; aus demHergang des Feldzugs geht aber Folgendes hervor:

Das Corps bestand aus 23 Bataillonen, 25 Schwa-dronen, 4 Batterien und 2 Jägercompagnien.

1 Bataillon blieb in Arnheim, 1 in Nimwegen;5 Schwadronen Husaren von Golz kamen etwas spateran und erhielten die Bestimmung nach der Provinz Ober-Pffel zu marschiren, um diesen Verbündeten der ProvinzHolland in Schrecken zu setzen und der Unternehmung denRücken zu decken.

Von den übrigen Truppen bildete der Herzog dreiDivisionen:

Die erste oder rechte Flügeldivision unter dem General-lieutenant von Lottum bestand aus 2 Bataillonen, 15 Schwa-dronen, 1 Batterie und 20 Jägern