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nicht zu sehr nahem möchten, weil dies die Freiheit derVerathschlagung stören würde. Der Herzog befahl demGeneral Eben seine Spitze nicht weiter als auf zwei Stun-den von Leydcn vordringen zu lassen.
Den 22. September. Die erste Division hattein dieser Zeit von ihrem Lager von Hilversum aus dieFestungen Naarden, Muydcn und Wesep auf der rechtenSeite der Vechte durch Patrouillen beunruhigt und be-obachtet, während der General Kalkreuth nach der Ein-nahme von Nicuwersluiö und Abkoude sich Wesep auf derlinken Seite der Vechte näherte.
Diese drei Festungen waren ziemlich hinreichend mitTruppen besetzt, und hatten Naarden an dem GeneralRyffel, Muyden an dem Obersten Matha und Wesep andem Obersten van der Pool tüchtige Männer zu Kom-mandanten,
Der erste versuchte sogar an diesem Tage einen Le-bensmitteltransport, welcher ins preußische Lager bestimmtwar, wegzunehmen, welches aber mißlang; der letztemachte einen Ausfall mit 50 Mann gegen einen preußi-schen Posten, der aber so schlecht gelang, daß kein Manndavon zurückkmn.
§. 6 ,
Zweite Hälfte des Feldzugs vom 23. September bis zum10. Oktober.
Die Holländer hatten bet dem wirklichen Einbruchder Preußen den französischen Hof mit Bitten um ernst-liche Hülfe bestürmt, die dieser zu leisten aber nicht Wil-lens war. Indessen wollte derselbe doch wenigstens sothun und ließ deshalb das Gerücht davon durch Zeitungs-artikel ausstreuen. Dies brachte beim Herzog von Braun-