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10 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Sobiesky, Münich, Friedrich dem Grossen und dem Herzog Carl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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311
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wenn sie bis zum Abschluß des Vergleichs bei den Hollän-dem blieben. Die Befehlshaber thaten deshalb bei demGeneral Kalkreuth einige Schritte und ließen ihn wissen/daß sie nicht nur auf erhaltene Marschpatente nach vorhergemachter Anzeige an die Defenseommiffion abziehen wür-de»/ sondern daß sie auch dieser nicht Zeit lassen würden/die Posien/ welche sie am diemex Meere inne hatten/ zubesetzen/ so daß die Preußen dadurch Herren derselben wer-den könnte». Obgleich der General Kalkreuth und derHerzog dieses Anerbieten eifrig aufnahmen und im Haagbevorwortete»/ so fand dasselbe doch bei dem Erbstatthalterviel Bedenklichkeite» / der seiner Sache nun vermuthlichschon zu gewiß war/ um nicht allenfalls einer Verbindlich-keit gegen diese Truppen auszuweichen. Die Unterhand-lungen dauerten deshalb mehrere Tage/ man hatte vonGlück zu sagen/ daß sie der Defenöcommission nicht be-kannt wurden/ und mußte am Ende doch preußischer Seitömit einer Art Machtspruch dazwischen getreten werden/ in-dem man die Patente selbst ausfertigte/ worauf 2 Regi-menter und 1 Jagerbataillon am 9. Oktober ihre Po-sien verließen und diese den Preußen übergaben. Am fol-genden Tage wurde auch Muyden vom Obersten Mathaauf ähnliche Weise übergeben.

Im Haag hatten die Bevollmächtigten bereits amb. Oktober folgende vier Punkte angenommen:

1. zu der geforderten Satisfaction ohne einige» Rück-halt beizustimmen;

% allen seit dem 18. September zum Besten des Erb-statthalters und der alten Constitution gefaßten Be-schlüssen beizutreten;

3. in Amsterdam den alten Magistrat wieder einzusetzen;

4. die Freicorpö zu entwaffnen.