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10 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Sobiesky, Münich, Friedrich dem Grossen und dem Herzog Carl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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In Betreff des Vertheidigens haben wir noch vierBemerkungen zu machen.

1. Der Erfolg am 1. Oktober zeigt/ daß offeneSchanzen selbst unter den günstigsten Umständen wie hierein gefährliches Vertheidigungsmittel bleiben/ wenn allesauf sie ankommen soll. Hätten die Holländer statt derunzähligen Coupure» und kleinen Werke auf allen Däm-men/ sich begnügt auf den Hauptzugängen geschlossene großeRedouten oder kleine Forts anzulegen/ so brauchten sienicht so ängstlich jeden Fußbreit zu vertheidige«/ denn wenndie Preußen auch irgendwo zwischen zwei Werken ein-drangen/ so war bei dieser Beschaffenheit des Landes da-von doch nichts zu besorgen. Amstelveen konnte dann nichtauf die Weise verloren gehen/ wie es verloren gegan-gen ist.

2. Ein unbegreiflicher Fehler scheint es zu sei»/ aufdem harlemmer Meer keine Fahrzeuge stationirt zu ha-ben/ um die immer sehr schwierige Küstenbewachung da-durch zu erleichtern.

3. Anstatt die große Straße über Amstelveen nachAmsterdam zwischen diesen beiden Orten durch Einschnitteund Werke gegen einen Seitenanfall zu schütze«/ und denoostender Damm/ welchen der Herzog zur Umgehung be-nutzte/ bei seiner Einmündung in die große Straße miteinem Werk zu vertheidige«/ wäre eö so sehr viel natür-licher und besser gewesen/ noch ein Werk zwischen Amstel-veen und dem harlemmer Meer an dem gedachten Dammzu errichten/ etwa an der Landenge/ welche das Karnemelks-gat mit dem harlemmer Meer macht/ daß man kaum be-greift/ wie die französischen Ingenieure/ denen diese Anla-gen zugeschrieben werden / nicht auf diesen Gedanken ge-kommen sind. Allerdings hat man über solche Dinge nur