Charette und Bonchamp vereirrigten sich hierauf auxHerbiers auf eine kurze Zeit (sechs Tage); allein dieZwietracht war zwischen den Chefs und den Truppenschon auf einen ziemlich hohen Punkt gestiegen und kamhier förmlich zum Ausbruch, so daß sich Charette, alleredlen Bemühungen von Bonchamp unerachtet mit den un-ter ihm dienenden Chefs nach Nieder- Poitou in sein Ar-rondissement zurückbegab.
Dies geschah zu einer Zeit, wo die Division der Main-zer Truppen seit dem 28. September nach Elision undMontaigu auf dem kürzesten Wege wieder zurückkehrte,um diese Posten, von welchen ste vertrieben worden war,ohne recht geschlagen zu sein, wieder einzunehmen und woalsbald größere Operationen alle Kräfte der Vendüer inAnspruch nehmen sollten. Der National-Convent warentrüstet über die schlechten Erfolge seiner Maßregeln unddekretirte, daß sämmtliche Truppen der Republik zu einerArmee vereinigt und unter einen General (Lechelle) gestelltwerden, und bis zum 20. Oktober die Vendeer vernichtet seinsollten. Canclaux wurde abgerufen. Der General Lechellekam am 1. Oktober bei der Armee an. Nach seinen Dis-positionen scheint es, sollten sich die Division der Mainzermit der von Lu^on vereinigen, die von Fontenay unterChalbos mit der von Saumur und Thouars, den 7. zuBresimre, die letztem drei unter seinem speciellen Befehl.
Ehe noch die erstere Vereinigung vor sich ging, griffBonchamp, nicht sonderlich von den übrigen Chefs unter-stützt, die Mainzer zwischen Tiffauge und Mortagne mit7- bis 8000 Mann an. Kleber kommandirte die Main-zer. Bonchamp mußte sich mit dem Verlust von 2 Ka-nonen und 3- bis 400 Todten und Blessirten zurückzie-hen. (Dies Gefecht hatte noch vor Lechelles Ankunft in