Band 
Erster Theil.
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an, und wir vergleichen nur die Wirkung des einen er-reichten Zieles mit dem andern.

Wenn wir von Vernichtung der feindlichen Streit-macht sprechen, so müssen wir hier ausdrücklich daraufaufmerksam machen, daß uns nichts zwingt, diesen Be-griff auf die bloße phisische Strcitkraft zu beschränken,sondern vielmehr die moralische nothwendig darunter mitverstanden werden muß, weil ja beide sich bis in die klein-sten Theile durchgingen, und deshalb gar nicht von ein-ander zu trennen sind. Es ist aber gerade hier, wo wiruns auf die unvermeidliche Einwirkung berufen, die eingroßer Vernichtungöakt (ein großer Sieg) auf alle übrigenWaffenentscheidungen hat: das moralische Element, dasje-nige, was am flüssigsten ist, wenn wir uns so ausdrückendürfen, und also am leichtesten sich über alle Glieder ver-theilt. Dem überwiegenden Werth, welchen die Vernich-tung der feindlichen Streitkäfte über alle andere Mittelhat, steht die Kostbarkeit und Gefahr dieses Mittels ge-genüber, und nur um diese zu vermeiden ist es, daß an-dere Wege eingeschlagen werden.

Daß das Mittel kostbar sein muß,*ist an sich ver-ständlich, denn der Aufwand eigener Strcitkraste ist, beiübrigens gleichen Umstanden, immer größer/ je mehr unsereAbsicht auf die Vernichtung der feindlichen gerichtet ist.

Die Gefahr dieses Mittels liegt aber darin, daß ebendie größere Wirksamkeit, welche wir suchen, im Fall desNichtgelingens auf uns zurückfallt, also größere Nach-theile zur Folge hat.

Die andern Wege sind also weniger kostbar beim Ge-lingen, und weniger gefährlich beim Mißlingen; aber esliegt hierin nothwendig die Bedingung, daß sie es nur mitihres Gleichen zu thun haben, nämlich, daß der Feindr 4