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dieselben Wege geht; weil/ wenn der Feind den Weg gro-ßer Waffcnentscheidung wählte, der unsrige sich eben da-durch, gegen unsern Willen, auch in einen sol-chen verwandeln würde. Eö kömmt also dann aufden Ausgang des Vernichtungsakteö an; nun ist aber klar,daß wir, alle übrigen Umstände wieder gleich genommen,in diesem Akt im Nachtheil aller Verhältnisse sein müs-sen, weil wir unsere Absichten und unsere Mittel zumTheil auf andere Dinge gerichtet hatten, welches der Feindnicht gethan hat. Zwei verschiedene Zwecke, deren dereine nicht Theil des andern ist, schließen einander aus,und cö kann also eine Kraft, die für den einen verwen-det wird, nicht zugleich dem andern dienen. Wenn alsoeiner der beiden Kriegführenden entschlossen ist, den Weggroßer Waffenentscheidungen zu gehen, so hat er auchschon eine hohe Wahrscheinlichkeit des Erfolgs für sich,sobald er gewiß ist, daß der andere ihn nicht gehen, son-dern ein anderes Ziel verfolgen will; und jeder, der sichein solches anderes Ziel vorsetzt, kann dies vernünftiger-weise nur thun, insofern er von seinem Gegner voraus-setzt, daß er die großen Waffenentscheidungen eben so we-nig sucht.
Aber was wir hier von einer andern Richtung derAbsichten und Kräfte gesagt haben, bezicht sich nur aufdie positiven Zwecke, welche man, außer der Vernich-tung feindlicher Kräfte, sich im Kriege noch vorsetzen kann,durchaus nicht auf den reinen Widerstand, der inder Absicht gewählt wird, die feindliche Kraft dadurch zuerschöpfen. Dem bloßen Widerstand fehlt die positiveAbsicht, und mithin können bei demselben unsere Kräftedadurch nicht auf andere Gegenstände geleitet, sondern nurbestimmt sein, die Absichten des Gegners zu vernichten.