Band 
Erster Theil.
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ursprünglich strengen Begriff, in den Abweichungen derWirklichkeit, bald mehr bald weniger entfernt, hin undher spielt, aber immer unter jenem strengen Begriff wieunter einem höchsten Gesetz steht: das alles müssen wir inunserer Vorstellung festhalten, und müssen uns desselbenbei jedem der folgenden Gegenstände wieder bewußt wer-den, wenn wir ihre wahren Beziehungen, ihre eigenthüm-liche Bedeutung richtig verstehen, und nicht unaufhörlichin die schreiendsten Widersprüche mit der Wirklichkeit, undzuletzt mit uns selbst, gerathen wollen.

Drittes Kapitel.

Der kriegerische Genius.

Jede eigenthümliche Thätigkeit bedarf, wenn ste miteiner gewissen Virtuosität getrieben werden soll, eigen-thümlicher Anlagen des Verstandes und Gemüths. Wodiese in einem hohen Grade ausgezeichnet sind, und stchdurch außerordentliche Leistungen darstellen, wird der Geistdem ste angehören, mit dem Namen des Genius bezeichnet.

Wir wissen wohl, daß dieses Wort nach Ausdehnungund Richtung in sehr verschiedenartigen Bedeutungen vor-kommt, und daß in manchen dieser Bedeutungen es einesehr schwere Aufgabe ist, das Wesen des Genius zu be-zeichnen; aber da wir uns weder für einen Philosophen,noch für einen Grammatiker ausgeben, so wird cö uns ge-stattet sein, bei einer im Sprachgebrauch üblichen Bedeu-tung stehen zu bleiben, und unter Genie die für gewisseThätigkeiten sehr gesteigerte Geisteskraft zu verstehen.