Band 
Erster Theil.
Seite
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Zuerst gehört es wesentlich zur Deutlichkeit der Vor-stellungen/ zu sage»/ daß das Gewicht/ die Last/ der Wi-derstand/ wie man es nennen will, welche jene Kraft derSeele in dem Handelnden herausfordert, nur zum kleinstenTheil unmittelbar die feindliche Thätigkeit, derfeindliche Widerstand, das feindliche Handeln ist.Unmittelbar hat die feindliche Thätigkeit auf den Han-delnden zuerst nur für seine eigene Person Einwirkung,ohne seine Thätigkeit als Führer zu berühren. Wenn derFeind statt zwei Stunden vier Stunden widersteht, so be-findet steh der Führer statt zwei Stunden vier Stundenin Gefahr; dies ist offenbar eine Größe, deren Bedeutungabnimmt, je höher der Führer steht; was will das sagenin der Rolle des Feldherrn — e§ ist nichts!

Zweitens wirkt der feindliche Widerstand unmittel-bar auf den Führer durch den Verlust an Mitteln, derihm bei einem länger« Widerstand entsteht, und die Ver-antwortlichkeit, die damit verknüpft ist. Hier, durch diesesorgenvollen Betrachtungen, wird zuerst seine Willenskraftgeprüft und herausgefordert. Aber wir behaupten, daßdies bei weitem nicht die schwerste Last ist, die er zu tra-gen hat, denn er hat es nur mit steh selbst abzumachen.Alle übrigen Wirkungen des feindlichen Widerstands aberfind auf die Kämpfenden gerichtet, die er anführt, undwirken durch diese auf ihn zurück.

So lange eine Truppe voll guten Muthes mit Lustund Leichtigkeit.kämpft, ist selten eine Veranlassung da,große Willenskraft in der Verfolgung seiner Zwecke zuzeigen; so wie aber die Umstände schwierig werden, unddas kann, wo Außerordentliches geleistet werden soll, nieausbleiben, so geht die Sache nicht mehr von selbst, wiemit einer gut eingeölten Maschine, sondern die Maschine

selbst