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selbst fängt an Widerstand zu leisten/ und diesen zu über-winden/ dazu gehört die große Willenskraft des Führers.Unter diesem Widerstände wird man sich nicht geradeUngehorsam und Widerrede denken/ wiewohl auch diesebei einzelnen Individuen häufig genug vorkommen; son-dern es ist der Gesammteindruck aller ersterbenden phisi-schen und moralischen Kräfte/ es ist der herzzerreißendeAnblick der blutigen Opfer/ den der Führer in sich selbstzu bekämpfen hat/ und dann in allen Ander«/ die/ unmit^tclbar oder mittelbar/ ihre Eindrücke/ ihre Empfindungen/Besorgnisse und Bestrebungen in ihn übergehen lassen. Sowie die Kräfte in dem Einzelnen ersterbe»/ diese nicht mehrvom eigenen Willen angeregt und getragen werde«/ lastet nachund nach die ganze Jnertie der Masse auf dem Willen desFeldherrn; an der Glut in feiner Brust/ an dem Lichte seinesGeistes soll sich die Glut des Vorsatzes/ das Licht derHoffnung aller Ändern von Neuem entzünden; nur in soweit er dies vermag/ in so weit gebietet er über die Masse/und bleibt Herr derselben; so wie das aufhört/ so wie seineigener Muth nicht mehr stark genug ist/ den Muth allerAndern wieder zu belebe«/ so zieht ihn die Masse zu sichhinab in die niedere Region der thierischen Natur/ die vorder Gefahr zurück weicht/ und die Schande nicht kennt.Dies sind die Gewichte/ welche der Muth und die Seclen-stärke des Führers im Kampfe zu überwinden hat/ wenner Ausgezeichnetes leisten will. Sie wachsen mit denMassen/ und so müssen also die Kräfte auch zunehmenmit der Höhe der Stellen/ wenn sie den Lasten angemes-sen bleiben sollen.
Die Energie des Handelns drückt die Stärke desMotivs auS/ wodurch das Handeln hervorgerufen wird/das Motiv mag nun in einer Verstandesüberzeugung oderi 5