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die Wirksamkeit eines Heeres beleben und erfolgreich ma-chen. Und was nun ganz besonders den höchsten betrifft,so fragen wir: hat es je einen großen Feldherrn ohne Ehr-geiz gegeben, oder ist eine solche Erscheinung auch nurdenkbar?
Die Festigkeit bezeichnet den Widerstand des Wil-lens in Bezug auf die Starke eines einzelnen Stoßes,die Standhaftigkeit in Bezug auf die Dauer.
So nahe beide bei einander liegen, und fo oft dereine Ausdruck für den andern gebraucht wird, so ist docheine merkliche Verschiedenheit ihres Wesens nicht zu ver-kennen, insofern die Festigkeit gegen einen einzelnen hefti-gen Eindruck ihren Grund in der bloßen Starke einesGefühls haben kann, die Standhaftigkeit aber schon mehrvon dem Verstände unterstützt sein will; denn mit derDauer einer Thätigkeit nimmt die Planmäßigkeit dersel-ben zu, und aus dieser schöpft die Standhaftigkeit zumTheil ihre Kraft.
Wenden wir uns zur Gemüths- oder Seelen-stärke, so ist die erste Frage: was wir darunter verste-hen sollen.
Offenbar nicht die Heftigkeit der Gemüthsäußerungen,die Leidenschaftlichkeit, denn das wäre gegen allen Sprach-gebrauch, sondern das Vermögen, auch bei den stärkstenAnregungen, im Sturm der heftigsten Leidenschaft, nochdem Verstände zu gehorchen. Sollte dies Vermögen bloßvon der Kraft des Verstandes herrühren? Wir bezweifelnes. Zwar würde die Erscheinung, daß e6 Menschen vonausgezeichnetem Verstände giebt, die sich nicht in ihrerGewalt haben, noch nichte dagegen beweisen, denn mankönnte sagen, daß es einer eigenthümlichen, vielleicht einermehr kräftigen als umfassenden Natur des Verstandes
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