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oder crßndungs- oder ideenreichen Köpfen, und den in Bil«dungsschmuck aller Art glänzenden Geistern; auch ist dieserGegensatz keineöwegeö ohne Realität, aber er beweist nurnicht, daß die Tüchtigkeit des Soldaten bloß in seinemMuthe bestände, und daß eö nicht auch einer gewissen eigen-thümlichen Thätigkeit und Tüchtigkeit des Kopses bedürfte,um nur das zu sein, was man einen guten Degen nennt.Wir müssen immer wieder darauf zurückkommen, daß Nichtsgewöhnlicher ist als Beispiele von Männern, die ihre Thä-tigkeit verlieren, sobald sie zu höhern Stellen gelangen, de-nen ihre Einsichten nicht mehr gewachsen sind; wir müssenaber auch immer wieder daran erinnern, daß wir von vor-züglichen Leistungen reden, von solchen, die Ruf in der Artvon Thätigkeit geben, der sie angehören. Es bildet daherjede Stufe des Befehls im Kriege ihre eigene Schicht,von erforderlichen Geisteskräften, von Ruhm und Ehre.
Eine sehr große Kluft liegt zwischen einem Feldherrn,d. h. einem, entweder an der Spitze eines ganzen Krieges,oder eines KriegSthcaterö stehenden General, und der näch-sten Befchlshaberstufe unter ihm, aus dem einfachen Grundeweil dieser einer viel nähern Leitung und Aufsicht unter-worfen ist, folglich der eigenen Geisteöthätigkeit einen vielkleineren Kreis läßt. Dies hat denn veranlaßt, daß diegewöhnliche Meinung eine ausgezeichnete Verstandeöthä-tigkcit nur in dieser höchsten Stelle sieht, und bis da-hin mit dem gemeinen Verstände auszureichen glaubt; ja,man ist nicht abgeneigt, in einem unter den Waffen er-grauten Unterfeldherrn, den feine einseitige Thätigkeit zueiner unverkennbaren Geisteöarmuth geführt hat, ein ge-wisses Verdummen zu erblicken, und, bei aller Verehrungfür feinen Muth, über feine Einfalt zu lächeln. Es istnicht unser Vorsatz, diesen braven Leuten ein besseres Loos