1U
nung der Hospitäler und Munitionsvorräthe kann sehrfüglich als der einzige Grund für sehr wichtige strategischeEntscheidungen gedacht werden; das wollten wir weder inAbrede noch in den Schatten stellen. Wir sprechen abernicht von dem faktischen Verhältniß des einzelnen Falles/sondern von dem Abstrakten der Theorie/ und unsere Be-hauptung ist also: daß ein solcher Einfluß zu selten ist/um der Theorie der Krankenpflege und der Munitions-und Waffenergänzung eine Wichtigkeit für die Theoriedes Kriegführens zu geben/ es also der Mühe werth er-scheinen zu lasten / die verschiedenen Wege und Systeme/welche jene Theorieen angeben mögten/ mit ihren Resul-taten in der Theorie des Kriegführens mit aufzunehmen/wie das mit der Ernährung der Truppen allerdings derFall ist.
Werden wir uns jetzt des Resultates unserer Be-trachtungen noch einmal deutlich bewußt/ so zerfallen diedem Kriege ungehörigen Thätigkeiten in zwei Hauptab-theilungen: in solche/ die nur Vorbereitungen zumKriege sind/ und in den Krieg selbst. Diese Ein-teilung muß denn auch die Theorie treffen.
Die Kenntnisse und Fertigkeiten der Vorbereitungenwerden stch mit der Schaffung/ Ausbildung und Erhal-tung aller Streitkräfte beschäftigen. Welchen allgemeinenNamen man ihnen geben will/ lassen wir dahin gestelltfein/ aber man steht/ daß Artillerie/ Befestigungökunst/ so-genannte Elementartaktik/ die ganze Organisation und Ad-ministration der Streitkräfte/ und alle ähnlichen Dinge da-hin gehören. Die Theorie des Krieges selbst aber beschäftigtstch mit dem Gebrauch dieser ausgebildeten Mittel für denZweck des Krieges. Sie bedarf von den ersteren nur dieResultate: nämlich/ die Kenntniß der von ihr übcrnom-