Band 
Erster Theil.
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gültig ist; er ist subjektiv/ und wird dann gewöhnlichMaxime genannt/ wenn fich subjektive Beziehungen in ihmfinden/ und er also nur für den, welcher ihn stch macht/einen gewissen Werth hat.

Regel wird häufig in dem Sinn von Gesetz genom-men/ und ist dann mit Grundsatz gleichbedeutend/ dennman sagt: keine Regel ohne Ausnahme; man sagt abernicht: kein Gesetz ohne Ausnahme; ein Zeichen/ daß manstch bei der Regel eine freiere Anwendung vorbehält.

In einer andern Bedeutung wird Regel für Mittelgebraucht: eine tiefer liegende Wahrheit an einem einzel-nen/ näher liegenden Merkmal zu erkenne»/ um an dieseseinzelne Merkmal das auf die ganze Wahrheit gehendeGesetz des Handelns zu knüpfen. Von der Art find alleSpielregel»/ alle abgekürzte Verfahrungsarten in der Ma-thematik u. s. w.

Vorschriften und Anweisungen find eine solcheBestimmung des HandelnS/ durch welche eine Menge kleiner/den Weg näher bezeichnender Umstände mit berührt wer-den/ die für allgemeine Gesetze zu zahlreich und unbedeu-tend sein würden.

Endlich ist Methode/ Verfahrungöart/ ein un-ter mehreren möglichen ausgewähltes/ immer wiederkeh-rendes Verfahre«/ und Methodismus/ wen«/ statt allge-meiner Grundsätze oder individueller Vorschriften/ das Han-deln durch Methoden bestimmt wird. Hierbei müssen not-wendigerweise die unter eine solche Methode gestellten Fälle/in ihren wesentlichen Stücke«/ als gleich vorausgesetzt wer-den; da ste dies nicht alle sein können/ so kömmt es dar-auf an/ daß es wenigstens so viele als möglich find;mit andern Worten: daß die Methode auf die wahrschein-lichsten Fälle berechnet sei. Der Methodismus ist also nicht