Band 
Erster Theil.
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bis auf's Äußerste gerichteten Widerstandes noch unerfun-dcn, aber nichts desto weniger würde ihn auch im Jahre1797 seine Kühnheit zu einem negativen Resultat geführthaben, wenn er nicht, wie gesagt, im Vorgefühl davonden mäßigen Frieden von Campo-Formio als Ausweg ge-wählt hätte.

Wir müssen diese Betrachtung hier abbrechen; stewird hinreichen, um als Beispiel den weiten Umfang,die Mannichfaltigkeit und die Schwierigkeit zu zeigen,welche eine kritische Betrachtung bekommen kann, wennman bis zu den letzten Zwecken hinaufsteigt, d. h. wenn manvon Maaßregeln großer und entscheidender Art spricht,die nothwendig bis so weit hinaufreichen müssen. Es wirddaraus hervorgehen, daß außer der theoretischen Einsichtin den Gegenstand das natürliche Talent auch einen gro-ßen Einfluß auf den Werth einer kritischen Betrachtunghaben muß, denn von diesem wird es hauptsächlich abhän-gen das Licht in den Zusammenhang der Dinge zu tragen,und von den zahllosen Verknüpfungen der Begebenheitendie wesentlichen zu unterscheiden.

Aber das Talent wird noch auf eine andere Art inAnspruch genommen. Die kritische Betrachtung ist nichtbloß eine Prüfung der wirklich angewendeten Mittel, son-dern aller möglichen, die also erst angegeben, d.h. er-funden werden müssen, und man kann ja überhaupt nieein Mittel tadeln, wenn man nicht ein anderes als dasbessere anzugeben weiß. Wie klein nun auch die Zahlder möglichen Kombinationen in den meisten Fällen seinmag, so ist doch nicht zu läugnen, daß das Aufstellen dernicht gebrauchten keine bloße Analyse vorhandener Dinge,sondern eine selbstthätige Schöpfung ist, welche stch nicht