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des Geistes gebrauchen könnte. Ist aber im Kriege zurBeurtheilung eines vorliegenden Falles niemals die Kon-struktion wissenschaftlicher Hilfslinien nothwendig, oder auchnur zulässig, tritt die Wahrheit da nicht in systematischerGestalt auf, wird sie nicht mittelbar, sondern unmittel-bar durch den natürlichen Blick des Geistes gefunden: somuß es auch in der kritischen Betrachtung also sein.
Zwar haben wir gesehen, daß sie überall, wo es zuwcitlauftig sein würde die Natur der Dinge festzustellen,sich auf die in der Theorie davon ausgemachten Wahrhei-ten stützen muß. Allein so wie im Kriege der Handelndediesen theoretischen Wahrheiten mehr gehorcht indem erihren Geist in den seinigen aufgenommen hat, als indem ersie wie ein äußeres steifes Gesetz betrachtet: so soll auch dieKritik sich ihrer nicht wie eines fremden Gesetzes odereiner algebraischen Formel bedienen, deren neue Wahrheitfür die Anwendung gar nicht aufgeschlossen zu werdenbraucht, sondern sie soll diese Wahrheit selbst immer durch-leuchten lassen, indem sie nur die genauern und umständ-licher» Beweise der Theorie überläßt. So vermeidet sieeine geheimnißvolle dunkle Sprache, und bewegt sich ineinfacher Rede, in einer lichten, d-i. immer sichtbarenVorstellungsreihe fort.
Freilich wird dies nicht immer vollkommen zu errei-chen, aber es muß das Streben der kritischen Darstellungsein. Sie muß zusammengesetzte Formen der Erkenntnißso wenig als möglich brauchen, und nie sich der Konstruk-tion wissenschaftlicher Hilfslinien, wie eines eigenen Wahr-heitsapparates bedienen, sondern Alles durch den natürlichenfreien Blick des Geistes ausrichten.
Aber dieses fromme Bestreben, wenn wir uns den