Band 
Erster Theil.
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Systeme angehören, ihre Richtigkeit, wenn fie dieselbewirklich hatten, verlieren, sobald ste, herausgerissen aus dem«selben, wie allgemeine Axiome gebraucht werden sollen, oderwie kleine Wahrheitökrystalle, die mehr Beweiskraft ha-ben, als die schlichte Rede.

So ist eö denn gekommen, daß unsere theoretischenund kritischen Bücher, statt einer schlichten einfachen Über-legung, bei welcher der Autor wenigstens immer weißwas er sagt, und der Leser was er lies't: wimmelnd vollstnd von diesen Tcrminologiecn, die dunkle Kreuzpunktebilden, an denen Leser und Autor von einander abkommen.Aber ste stnd oft noch etwas viel Schlimmeres; ste stnd ofthohle Schaalen ohne Kern. Der Autor selbst weiß nichtmehr deutlich was er dabei denkt, und beruhigt steh mitdunklen Vorstellungen, die ihm bei der einfachen Redeselbst nicht genügen würden.

Ein drittes Übel der Kritik ist der Mißbrauch histo-rischer Beispiele und der Prunk mit Belesenheit. Wasdie Geschichte der Kriegskunst ist, darüber haben wir unsschon ausgesprochen, und wir werden unsere Anficht überBeispiele und über die Kriegsgeschichte überhaupt noch inbesondern Kapiteln entwickeln. Ein Faktum, welches bloßim Fluge berührt wird, kann zur Vertretung der entge-gengesetztesten Ansichten gebraucht werden, und dreioder vier, die aus den entferntesten Zeiten oder Ländern, ausden ungleichartigsten Verhältnissen herbeigeschleppt und zu-sammengehäuft werden, zerstreuen und verwirren das Urtheilmeistens, ohne die mindeste Beweiskraft zu haben; dennwenn ste bei Lichte betrachtet werden, so ist es meistensnur Plunder und die Absicht des Autors mit Belesenheitzu prunken.