Band 
Erster Theil.
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Die Wirkung des Pulvers, dieses großen Agens fürunsere kriegerische Thätigkeit, ist bloß durch die Erfahrungerkannt worden, und noch zu dieser Stunde ist man unauf-hörlich durch Versuche beschäftigt, sie genauer zu erforschen.Daß eine eiserne Kugel, der man durch das Pulver eineGeschwindigkeit von 1000 Fuß in der Sekunde gegeben hat,Alles zerschmettert', was sie von lebenden Wesen in ihremLauf berührt, versteht sich freilich von selbst, es bedarfdazu keiner Erfahrung, aber wie viele hundert Nebenum-stände bestimmen diese Wirkung genauer, die zum Theilnur durch die Erfahrung erkannt werden können. Unddie physische Wirkung ist ja nicht die einzige, die wir zubeachten haben; die moralische ist es, welche wir suchen,und es giebt kein anderes Mittel, diese kennen und schätzenzu lernen, als die Erfahrung. Im Mittelalter, alsdie Feuerwaffen eben erst erfunden waren, war ihre physi-sche Wirkung, der unvollkommenen Einrichtung wegen,natürlich viel geringer als jetzt, ihre moralische war aberviel größer. Man muß die Sündhaftigkeit eines jenerHaufen, die Bonaparte in feinem Eroberungsdienste erzo-gen und angeführt hat, im stärksten und anhaltendstenGeschützfeuer gesehen haben, um sich einen Begriff davonzu machen, was eine, in langer Übung der Gefahr gestählteTruppe leisten kann, die durch eine reiche Siegesfüllc zudem edlen Satze gelangt ist, an sich selbst die höchsten For-derungen zu machen. In der bloßen Vorstellung würdeman es nie glauben. Von der andern Seite ist es einebekannte Erfahrung, daß eö noch heute in den europäischenHeeren Truppen giebt, wie Tartaren, Kosacken, Kroaten,deren Haufen durch ein Paar Kanonenschüsse leicht zer-streut werden.

Aber keine Erfahrungswisscnschaft, und folglich auch