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nicht die Theorie der Kriegskunst, ist im Stande ihre Wahr-heiten immer von den historischen Beweisen begleiten zulassen, theils würde es schon der bloßen Weitläufigkeitwegen unmöglich sein, theils würde es auch schwer seindie Erfahrung in den einzelnen Erscheinungen nachzuweisen.Findet man im Kriege, daß irgend ein Mittel stch sehrwirksam gezeigt hat, so wird es wiederholt; Einer macht esdem Andern nach, es wird förmlich Mode, und auf dieseWeise kömmt es, auf die Erfahrung gestützt, in den Ge-brauch, und nimmt seinen Platz in der Theorie ein, diedabei stehen bleibt, stch im Allgemeinen auf die Erfahrungzu berufen, um seinen Ursprung anzudeuten, nicht aber umes zu beweisen.
Ganz anders ist es aber, wenn die Erfahrung ge-braucht werden soll, um ein gebräuchliches Mittel zu ver-drängen, ein zweifelhaftes festzustellen, oder ein neues ein-zuführen, dann müssen einzelne Beispiele aus der Geschichtezum Beweise aufgestellt werden.
Wenn man nun den Gebrauch eines historischen Bei-spiels näher betrachtet, so ergeben stch dafür vier leicht zutreffende Gesichtspunkte.
Zuerst kann man dasselbe als eine bloße Erläute-rung des Gedankens brauchen. Es ist nämlich bei jederabstrakten Betrachtung sehr leicht, falsch oder auch garnicht verstanden zu werden; wo der Autor dies fürchtet,dient ein historisches Beispiel dazu, dem Gedanken das feh-lende Licht zu geben, und zu sichern daß Autor und Leserbei einander bleiben.
Zweitens, kann es als eine Anwendung des Gedan-kens dienen, weil man bei einem Beispiel Gelegenheit hat,die Behandlung derjenigen kleineren Umstände zu zeigen,die bei dem allgemeinen Ausdruck des Gedankens nicht