Band 
Erster Theil.
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übrigen Staats - und Volksleben getrennt. Die merkwür-dige Art/ wie Rom im zweiten punischen Kriege Carthagobekämpfte/ durch einen Angriff in Spanien und Afrika/wahrend Hannibal in Italien noch unbesiegt war: kann einGegenstand sehr lehrreicher Betrachtung sein/ weil die all-gemeinen Verhältnisse der Staaten und Heere/ worauf dieWirksamkeit dieses indirekten Widerstandes beruhte/ nochhinreichend bekannt sind.

Aber je weiter die Dinge in das Einzelne hinunter-steigett/ und sich von den allgemeinsten Verhältnissen ent-ferne«/ um so weniger können wir die Muster und Er-fahrungen in sehr entfernten Zeiten aufsuchen/ denn wirsind weder im Stande die entsprechenden Ereignisse gehörigzu würdige«/ noch auf unsere ganz veränderten Mittel an-zuwenden.

Es ist aber leider zu allen Zeiten die Neigung derSchriftsteller sehr groß gewesen/ die Begebenheiten des Al-terthums im Munde zu führen. Wir wollen unentschiedenlassen/ wie viel Antheil Eitelkeit und Charlatanerie daranhaben könne»/ aber wir vermissen dabei meistens die redlicheAbsicht/ das eifrige Bestreben zu belehren und zu überzeu-ge»/ und können solche Allusionen dann nur für Zierrathenhalte»/ womit Lücken und Fehler bedeckt werden sollen.

Unendlich groß wäre das Verdienst den Krieg in'lauter historischen Beispielen zu lehre»/ wie Feuquiereö sichvorgesetzt hatte; aber es wäre reichlich das Werk einesganzen Menschenlebens/ wenn man bedenkt/ daß der/ wel-cher es unternimmt/ doch erst durch eine eigene langeKriegserfahrung dazu ausgerüstet sein muß.

Wer von innern Kräften angeregt sich ein solchesWerk vorsetzen will/ der rüste sich zu dem frommen Unter-- 13