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nachgedunkeltes Bild/ so daß zuletzt nur noch die großenMaßen und einzelne Züge zufällig stehen bleiben/ die einübertriebenes Gewicht dadurch bekommen.
Betrachten wir den Zustand der jetzigen Kriegführung/fo müßen wir uns sagen/ daß es hauptsächlich die Kriegebis zu dem östreichfchen Erbfolgekriege stnd/ welche/ we-nigstens in der Bewaffnung/ noch eine große Ähnlichkeitmit dem heutigen haben/ und die/ wenn steh auch sonst inden großen und kleinen Verhältnissen viel geändert hat/den heutigen Kriegen doch noch nahe genug stehen/ um vielBelehrung aus ihnen zu ziehen. Ganz anders ist es schonmit dem spanischen Erbfolgekriege/ wo das Fcuergewchrnoch nicht so ausgebildet/ und die Reiterei noch die Haupt-waffe war. Je weiter man zurückgeht/ um so unbrauchba-rer wird die Kriegsgeschichte/ wie ste zugleich um so ärmerund dürftiger wird. Am unbrauchbarsten und dürftigstenmuß die Geschichte der alten Völker sein.
Aber diese Unbrauchbarst ist freilich keine absolute/sondern sie bezieht sich nur auf Gegenstände/ die von derKenntniß der genauen Umstände/ oder von denjenigen Din-gen abhängen/ in welchen sich die Kriegführung geänderthat. Wie wenig wir auch von dem Hergänge der Schlach-ten der Schweizer gegen die Östreichs/ Burgunder undFranzosen unterrichtet sind/ so finden wir doch darin zu-erst die Überlegenheit eines guten Fußvolkes gegen die besteReiterei mit den stärksten Zügen ausgesprochen. Ein all-gemeiner Blick auf die Zeit der Condotticri lehrt uns, wiedie ganze Kriegführung abhängig ist von dem Instrument/dessen man sich bedient/ denn zu keiner andern Zeit hattendie im Kriege gebrauchten Streitkräfte so den Charaktereines eigenthümlichen Instruments/ und waren so von dem
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