Band 
Erster Theil.
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Wie sorgfältig man sich also auch den Bürger nebendem Krieger in einem und demselben Individuum ausgebildetdenken^ wie sehr man sich die Kriege nationalisiren, undwie weit man sie sich in einer Richtung hinaus denken möge,entgegengesetzt den ehemaligen Condottieris: niemals wirdman die Individualität des Geschäftsgangs aufheben kön-nen, und wenn man das nicht kann, so werden auch im-mer diejenigen, welche es treiben, und so lange sie es trei-ben, sich als eine Art Innung ansehen, in deren Ordnun-gen, Gesetzen und Gewohnheiten sich die Geister des Krie-ges vorzugsweise fixiren. Und so wird es auch in der Thatsein. Man würde also, bei der entschiedensten Neigungden Krieg vom höchsten Standpunkt aus zu betrachten,sehr Unrecht haben, den Innungögeist 6e Loij)8)

mit Geringschätzung anzusehen, der mehr oder weniger ineinem Heer vorhanden sein kann und muß. Dieser Jn-nungsgcist giebt in Dem, was wir kriegerische Tugend desHeeres nennen, gewissermaßen daö Bindemittel ab unterden natürlichen Kräften, die darin wirksam sind. Es schie-ßen an dem Geist der Innung die Krystalle kriegerischerTugend leichter an.

Ein Heer, welches in dem zcrstörendsten Feuer seinegewohnten Ordnungen behält, welches niemals von einereingebildeten Furcht geschreckt wird, und der gegründetenden Raum Fuß für Fuß streitig macht, stolz im Gefühlseiner Siege, auch mitten im Verderben der Niederlagedie Kraft zum Gehorsam nicht verliert, nicht die Achtungund daö Zutrauen zu seinen Führern, dessen körperlicheKräfte in der Übung von Entbehrung und Anstrengunggestärkt sind, wie die Muskeln eines Athleten, welches dieseAnstrengungen ansieht als ein Mittel zum Siege, nicht alseinen Fluch, der auf seinen Fahnen ruht, und welches an