Band 
Erster Theil.
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des Gemüths nicht angeboren ist/ die wir also als die ersteBedingung einer solchen Laufbahn ansehen. Wie viel vondieser angeborene»/ durch die Erziehung und das übrigeLeben weiter ausgebildeten und modisizirten Kraft übrigbleibt/ wenn der Mann die hohe Stelle erreicht hat/ istdie zweite Frage. Je größer diese Kraft noch ist/ um sostarker ist der Flügelschlag des GenieS/ um so höher derFlug. Das Wagniß wird immer größer/ aber das Zielwachst mit ihm. Ob die Linien von einer entfernten Noth-wendigkeit auslaufen und ihre Richtung bekommen/ odernach dem Schlußstein eines Gebäudes hinzichn/ welches derEhrgeiz entworfen hat/ ob Friedrich oder Alexander Han-del»/ ist für die kritische Betrachtung ziemlich dasselbe.Reizt das Letztere mehr die Phantasie/ weil cö noch küh-ner ist/ so befriedigt das Erstere mehr den Verstand/ weiles mehr innere Nothwendigkeit hat.

Jetzt müssen wir aber noch eines wichtigen Verhält-nisses gedenken.

Der Geist der Kühnheit kann in einem Heere zuHause sei»/ entweder weil er es im Volke ist/ oder weiler sich in einem glücklichen Kriege/ unter kühnen Führernerzeugt hat; in diesem Fall aber wird man ihn im An-fange entbehren.

Nun giebt es in unseren Zeiten kaum ein anderesMittel/ den Geist des Volks in diesem Sinn zu erziehen/als eben den Krieg/ und zwar die kühne Führung desselben.Durch sie allein kann jener Weichlichkeit des Gemüths/jenem Hang nach behaglicher Empfindung entgegen gewirktwerde«/ welche ein in steigendem Wohlstand und in erhöhetcrThätigkeit des Verkehrs begriffenes Volk herunterziehn.

Nur wenn Volköcharaktcr und Kriegsgewohnheit in