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beständiger Wechselwirkung sich gegenseitig tragen/ darf einVolk hoffen, einen festen Stand in der politischen Weltzu haben.
Siebentes Kapitel.
Beharrlichkeit.
Von Winkeln und Linien erwartet der Leser zu hö-ren/ und findet statt dieser Bürger der wissenschaftlichenWelt nur Leute aus dem gemeinen Leben/ die er alleTage auf der Straße begegnet. Und doch kann der Ver-fasser stch nicht entschließe»/ ein Haar breit mathematischerzu werden als ihm sein Gegenstand zu sein scheint/ under scheut nicht die Befrcmdung/ welche ihm sein Leser zei-gen könnte.
Im Kriege mehr/ als irgend sonst wo in der Welt/kommen die Dinge anders als man sich eö gedacht hat/und sehen in der Nähe anders aus als in der Entfer-nung. Mit welcher Ruhe kann der Baumeister sein Werkaufsteigen und in seine Zeichnung hineinwachsen sehn! DerArzt, obgleich viel mehr unerforschlichen Wirkungen und Zu-fällen preisgegeben als der Baumeister/ kennt doch die Wir-kungen und Formen seiner Mittel genau. Im Kriege be-findet sich der Führer eines großen Ganzen im beständigenWellenschlag von falschen und wahren Nachrichten; vonFehler»/ die begangen werden/ aus Furcht/ aus Nachläs-sigkeit/ aus Übereilung; von Widerspenstigkeiten/ die ihmgezeigt werden/ aus wahrer oder falscher Ansicht/ aus üblemWillen/ wahrem oder falschen Pflichtgefühl, Trägheit oderErschöpfung; von Zufällen, an die kein Mensch gedacht
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