Band 
Erster Theil.
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hat. Kurz, er ist hunderttausend Eindrücken preisgegeben,von denen die meisten eine besorgliche, die wenigsten eineermuthigende Tendenz haben. Lange Kriegserfahrung bringtzu dem Takt, den Werth dieser einzelnen Erscheinungenschnell zu würdigen, hoher Muth und innere Starke wi-derstehen ihnen, wie der Fels dem Geplätscher der Wellen.Wer diesen Eindrücken nachgeben wollte, würde keine sei-ner Unternehmungen durchführen, und darum ist die Be-harrlichkeit in dem gefaßten Vorsatz, so lange nicht dieentschiedensten Gründe dagegen eintreten, ein sehr nothwen-diges Gegengewicht. — Ferner giebt es im Kriege fastkein ruhmvolles Unternehmen, was nicht mit unendlicherAnstrengung, Mühe und Noth zu Stande gebracht würde,und wenn hier die Schwache des physischen und geistigenMenschen immer zum Nachgeben bereit ist, so kann wie-der nur eine große Willenskraft ans Ziel führen, die sichin einer von Welt und Nachwelt bewunderten Ausdauerkund thut.

Achtes Kapitel.

Überlegenheit der Zahl.

Sie ist in der Taktik wie in der Strategie das all-gemeinste Prinzip des Sieges und soll von uns zuerst indieser Allgemeinheit betrachtet werden, wozu wir uns fol-gende Entwickelung erlauben.

Die Strategie bestimmt den Punkt, auf welchem, dieZeit, in welcher, und die Streitkräste, mit welchen gefochtenwerden soll; ste hat also durch diese dreifache Bestimmungeinen sehr wesentlichen Einfluß auf den Auögang des Ge-