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Überwältigung nicht hinreichen würde; aber in solchem Fallekann von Gefecht überhaupt nicht mehr die Rede sein.
Wir glauben also, daß gerade in unseren Verhält-nißen, so wie in allen ähnlichen/ die Stärke auf dem ent-scheidenden Punkt eine große Hauptsache, und daß dieserGegenstand in der Allgemeinheit der Fälle geradezu unterallen der wichtigste sei. Die Stärke auf dem entscheiden-den Punkte hängt von der absoluten Stärke des Heeresund von der Geschicklichkeit der Verwendung ab.
Die erste Regel würde also sein: mit einem Heereso stark als möglich ins Feld zu ziehen. Das klingt sehr.nach einem Gemcinspruch und ist doch wirklich keiner.
Um zu beweisen, wie man lange Zeit hindurch dieStarke der Streitkräftc keineswcgeö für eine Hauptsacheangesehen hat, dürfen wir nur bemerken, daß in den mei-sten, selbst in den ausführlichem Kriegsgeschichten desachtzehnten Jahrhunderts, die Stärke der Heere entwedergar nicht, oder nur nebenher angegeben, und niemals einbesonderer Werth darauf gelegt wird. Tempelhof, in sei-ner Geschichte des siebenjährigen Krieges, ist der frühestevon den Schriftstellern, der sie regelmäßig, aber dennochnur sehr oberflächlich angiebt.
Selbst Maffenbach, in seinen mancherlei kritischen Be-trachtungen über die preußischen Feldzüge von 1793 und1794 in den Vogescn, spricht viel von Bergen, Thälern,Wegen und Fußstcgen, sagt aber nie eine Sylbe von dergegenseitigen Starke.
Ein anderer Beweis liegt in einer wunderbaren Idee,welche in den Köpfen mancher kritischen Schriftstellerspukte, nach der es eine gewisse Größe eines Heeres gab,welches die beste war, eine. Normalgröße, über die hinaus