Band 
Erster Theil.
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mungen in früheren, von keinem großen Interesse ange-regten Kriegen litten, wo der Müßiggang neun Zehnthcileder Zeit einnahm, die man unter den Waffen zubrachte.Diese Erscheinung rührt vorzüglich von dem Einfluß her,den die Forderung des Einen, und der Zustand und dieStimmung des Andern auf die Führung des Krieges ha-ben, wie im Kapitel vom Wesen und Zweck des Kriegesbereits gesagt ist.

Diese Dinge können von einem so überwiegendenEinfluß werden, daß ste den Krieg zu einem Halbdingemachen. Oft sind die Kriege nicht viel mehr wie eine be-waffnete Neutralität, oder eine drohende Stellung zur Un-terstützung der Unterhandlungen, oder ein mäßiger Versuch,sich in einen kleinen Vortheil zu setzen, und dann die Sacheabzuwarten, oder eine unangenehme VundeZpflicht, die manso karg als möglich erfüllt.

In allen diesen Fällen, wo der Stoß der Interessengering, das Prinzip der Feindschaft schwach ist, wo mandem Gegner nicht viel thun will, und auch nicht viel vonihm zu befürchten hat, kurz, wo kein großes Interessedrängt und treibt: wollen die Kabinette nicht viel auf'sSpiel setzen, und daher diese zahme Kriegführung, wo derfeindseelige Geist des wahren Krieges an die Kette ge-legt wird.

Je mehr der Krieg auf diese Weise zu einem Halb-dinge wird, um so mehr entbehrt die Theorie desselben dernöthigen festen Punkte und Widcrlagen für ihr Raison-nement, des Nothwendigen wird immer weniger, des Zu-fälligen immer mehr.

Nichts destowcniger wird es auch in dieser Kriegfüh-rung eine Klugheit geben, ja vielleicht ist ihr Spiel hier