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Siebzehntes Kapitel.
Über den Charakter der heutigen Kriege.
Die Rücksicht, welche man dem Charakter der heu-tigen Kriege schuldig ist, hat einen großen Einfluß aufalle Entwürfe, vorzüglich die strategischen.
Seit alle gewöhnlichen früheren Mittel durch Vona-partc's Glück und Kühnheit über den Haufen geworfen,und Staaten vom ersten Range fast mit einem Schlagevernichtet worden stnd; seitdem die Spanier durch ihrenanhaltenden Kampf gezeigt haben, was Nationalbewaffnun-gen und Insurrcktionsmittel im Großen vermögen, trotz ih-rer Schwache und Porösität im Einzelnen; seitdem Rußlanddurch seinen Feldzug von 1812 gelehrt hat: erstens, daßein Reich von großen Dimensionen nicht zu erobern ist(welches man füglich vorher hatte wissen können), zwei-tens, daß die Wahrscheinlichkeit des Erfolgs nicht in allenFällen in dem Maaße abnimmt, als man Schlachten,Hauptstädte, Provinzen verliert (welches früher allen Di-plomaten ein unumstößlicher Grundsatz war, daher steauch gleich mit einem interimistischen schlechten Friedenbei der Hand waren), sondern daß man oft mitten inseinem Lande am stärksten ist, wenn die Offensivkraftdes Gegners steh schon erschöpft hat, und mit welcher un-geheuern Gewalt dann die Defensive zur Offensive über-springt; seitdem ferner Preußen 1813 gezeigt hat, daß plötz-liche Anstrengungen die gewöhnliche Stärke einer Armeeauf dem Wege der Miliz versechsfachen können, und daßdiese Miliz eben so gut außerhalb des Landes als imLande zu gebrauchen ist, — nachdem alle diese Fälle gezeigt
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