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terbrochcn sein wird, und dies führt uns auf das Bedürf-niß, das Wesen beider Zustände näher zu betrachten.
Wenn ein Stillstand im kriegerischen Akt eintritt,d. h. wenn keiner von beiden Theilen etwas Positives will,so ist Ruhe, und folglich Gleichgewicht; aber freilich Gleich-gewicht in der weitesten Bedeutung, wo nicht bloß diephysischen und moralischen Streitkräfte, sondern alle Ver-hältniße und Interessen in die Rechnung kommen. Sowie einer der beiden Theile sich einen neuen positiven Zweckvorsetzt, und für die Erreichung desselben thätig wird,wäre es auch bloß mit Vorbereitungen, und sobald derGegner diesem widerstrebt, entsteht eine Spannung derKräfte; diese dauert so lange, bis die Entscheidung erfolgtist, d. h. bis entweder der eine feinen Zweck aufgegeben,oder der andere ihn eingeräumt hat.
Auf diese Entscheidung, deren Gründe immer in denWirkungen der Gefechtökombinationen liegen, welche vonbeiden Seiten entstehen, folgt dann eine Bewegung in dereinen oder andern Richtung.
Hat sich diese Bewegung erschöpft, entweder in denSchwierigkeiten, die dabei zu überwinden waren, wie aneigener Friktion, oder durch neu eingetretene Gegengewichte:so tritt entweder wieder Ruhe, oder eine neue Spannungund Entscheidung, und dann eine neue Bewegung in denmeisten Fällen in der entgegengesetzten Richtung ein.
Diese spekulative Unterscheidung von Gleichgewicht,Spannung und Bewegung ist wesentlicher für das prak-tische Handeln als es auf den ersten Augenblick schei-nen mögtc.
Im Zustand der Ruhe und des Gleichgewichts kannmancherlei Thätigkeit herrschen, nämlich die, welche bloßvon Gelegcnhcitsursachen und nicht von dem Zweck einer
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