einander folgenden Gefechten/ und dieses Zerfallen der Thä-tigkeit in so viel einzelne Handlungen hat feinen Grundin der großen Mannichfaltigkcit der Verhältnisse/ aus de-nen der Krieg bei uns hervorgeht.
Schon der letzte Zweck unserer Kriege/ der politische/ist nicht immer ein ganz einfacher/ und wäre er es auch/so ist die Handlung an eine solche Menge von Bedingun-gen und Rücksichten gebunden/ daß der Zweck nicht mehrdurch einen einzelnen großen Akt/ sondern nur durch eineMenge größerer oder kleinerer/ die zu einem Ganzen ver-bunden sind/ erreicht werden kann. Jede dieser einzelnenThätigkeiten ist also ein Theil eines Ganzen/ hat folglicheinen besondern Zweck/ durch welchen sie an dieses Ganzegebunden ist.
Wir haben früher gesagt/ daß sich jede strategischeHandlung auf die Vorstellung eines Gefechts zurückführenläßt/ weil sie eine Verwendung der Streitkraft ist/ unddieser die Idee des Gefechts immer zum Grunde liegt.Wir können also im Gebiete der Strategie alle kriegeri-sche Thätigkeit auf die Einheit einzelner Gefechte zurück-führen und uns nur mit den Zwecken dieser letzter» be-schäftigen. Wir werden diese besonderen Zwecke erst nachund nach kennen lernen/ so wie wir von den Gegenständensprechen werden/ die sie hervorrufen. Hier ist es uns ge-nug, zu sagen: jedes Gefecht, groß oder klein, hat feinenbesondern, dem Ganzen untergeordneten Zweck. Ist diesesder Fall, so ist die Vernichtung und Überwindung desGegners nur als das Mittel für diesen Zweck zu betrach-ten. So ist es allerdings.
Allein dieses Resultat ist nur in seiner Form wahr,und nur um des Zusammenhanges willen wichtig, welchendie Vorstellungen unter sich haben, und es ist gerade, um