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liehen Verhältnissen in einem nothwendigen Zusammenhang.Diese Verhältnisse sind: absolute Größe der Macht, Ver-hältniß der gegenseitigen Macht und Waffen, und Naturder Gegend. 20,000 Mann reiben sich nicht so schnellan einander auf als 2000; einem zwei - und dreifach über-legenen Feinde widersteht man nicht so lange als einemvon gleicher Stärke; ein Kavalleriegcfecht entscheidet sichschneller als ein Infanteriegcfecht, und ein Gefecht mitbloßer Infanterie schneller als wenn Artillerie dabei ist;in Gebirgen und Wäldern schreitet man nicht so schnellvor als in der Ebene; alles Das ist an sich klar.
Hieraus folgt also, daß Stärke, Waffenvcrhältnißund Aufstellung berücksichtigt werden müssen, wenn dasGefecht durch seine Dauer eine Absicht erfüllen soll; dieseRegel war uns aber bei dieser besonderen Betrachtungweniger wichtig, als es uns darum zu thun war, an die-selbe sogleich die Hauptresultate anzuknüpfen, die uns dieErfahrung über diesen Gegenstand giebt.
Der Widerstand einer gewöhnlichen Division von8 bis 10,000 Mann aller Waffen dauert selbst gegeneinen bedeutend überlegenen Feind und in nicht ganz vor-thcilhafter Gegend doch mehrere Stunden, und, ist derFeind wenig oder gar nicht überlegen, wohl einen halbenTag; ein Korps von 3 bis 4 Divisionen gewinnt die dop-pelte Zeit; eine Armee von 80 bis 100,000 Mann etwadie drei - bis vierfache. So lange dürfen also die Massensich selbst überlassen bleiben, und es entsteht kein getheiltesGefecht, wenn innerhalb dieser Zeit die andern Kräfte her-beigeschafft werden können, deren Wirksamkeit dann schnellmit dem Erfolge des stattgehabten Gefechts in ein Ganzeszusammenstießt.
Jene Zahlen haben wir aus der Erfahrung entlehnt,