Band 
Erster Theil.
Seite
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12,000 Mann die Schlacht zu erneuern; die Folge war/daß er in einem Augenblick gleichfalls zertrümmert war.

An demselben Tage bei Auerstädt dagegen hatte manmit etwa 25,000 Mann gegen Davoust, welcher 28,000hatte, bis gegen Mittag zwar unglücklich gefochten, aberohne sich in dem Zustande der Auflösung zu befinden, ohneeben mehr eingebüßt zu haben als der Gegner, dem esganz an Reiterei fehlte, — und man versäumte die 18,000Mann Reserve des General Kalkreuth zu gebrauchen, umdie Schlacht zu wenden, die unter diesen Umstanden un-möglich zu verlieren war. —

Jedes Gefecht ist ein Ganzes, in welchem die Theil-gefechte sich zu einem Gcfammterfolge vereinigen. In die-sem Gesammterfolg liegt die Entscheidung des Gefechts.Dieser Erfolg braucht nicht gerade ein Sieg zu sein, wiewir ihn im sechsten Kapitel bezeichnet haben, denn oft istdie Anlage dazu nicht gemacht, oft ist dazu keine Gelegen-heit, wenn der Feind zu früh ausweicht, und in den mei-sten Fällen tritt selbst da, wo ein hartnäckiger Widerstandstatt fand, die Entscheidung früher ein, als derjenige Er-folg, der den Begriff eines Sieges hauptsächlich ausmacht.

Wir fragen also: welches ist gewöhnlich der Augen-blick der Entscheidung, d. h. derjenige wo eine neue, wohl-verstanden nicht unverhältnißmäßige, Streitkraft ein nach-teiliges Gefecht nicht mehr wenden kann?

Übergehen wir die Scheingefechte, welche ihrer Naturnach eigentlich ohne Entscheidung find, so ist:

1. Wenn der Besitz eines beweglichen Gegenstandes derZweck war, der Verlust desselben jedesmal die Ent-scheidung.

2. Wenn der Besitz einer Gegend der Zweck des Ge-fechts war, so liegt die Entscheidung meistens auch in