Band 
Erster Theil.
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'Die Folgen aber, welche diese Wirkung des Siegesin dem Gang des Krieges selbst hervorbringt, hangen theilsvon dem Charakter und Talent des siegenden Feldherrn,mehr aber von den Verhältnissen ab, aus welchen der Sieghervorgeht und in welche er hineinführt. Ohne Kühnheitund Unternehmungsgeist des Feldherrn wird der glänzendsteSieg keinen großen Erfolg geben, und noch viel schnellererschöpft sich diese Kraft an den Verhältnissen, wenn diesesich ihr groß und stark entgegen stellen. Wie ganz anders,als Daun, würde Friedrich der Große den Sieg bei Collinbenutzt haben, und welche anderen Folgen als Preußen hätteFrankreich einer Schlacht von Leuthen geben können.

Die Bedingungen, welche von einem großen Sieg großeFolgen erwarten lassen, werden wir bei den Gegenständenkennen lernen, an welche sie sich knüpfen, und dann erstwird das Mißverhältniß sich erklären lassen, welches beimersten Blick zwischen der Größe eines Sieges und seinenFolgen stattfinden kann, und welches man allzu bereit ist,dem Mangel an Energie des Siegers beizumessen. Hier,wo wir es mit der Hauptschlacht an sich zu thun haben,wollen wir dabei stehen bleiben, zu sagen: daß die geschil-derten Wirkungen eines Sieges niemals fehlen, daß siesteigen mit der intensiven Stärke des Sieges, steigen, jemehr die Schlacht Hauptschlacht, d. h. je mehr in ihr dieganze Streitkrast vereinigt, je mehr in dieser Streitkraftdie ganze Kriegsmacht, und in der Kriegsmacht der ganzeStaat enthalten ist.

Darf denn aber die Theorie diese Wirkung des Sie-ges als eine ganz nothwendige annehmen) muß sie sich nichtvielmehr bestreben, das genügende Mittel dagegen aufzu-finden, und so die Wirkung wieder aufzuheben? Es scheintso natürlich diese Frage zu bejahen; aber der Himmel be-hüte