Band 
Erster Theil.
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eingebildetes Gleichgewicht beider Theile; dieses ist verloren,und es ist also eine äußere Ursache erforderlich, um eswieder zu gewinnen; jede neue Kraftanstrcngung ohne einensolchen äußern Stützpunkt wird nur zu neuem Verlusteführen.

So ist also in dem mäßigsten Siege der Hauptmachtschon der Grund zu einem beständigen Sinken der Waagegegeben, bis neue äußere Verhältnisse eine Wendung her-beiführen. Sind diese nicht nahe, ist der Sieger ein rast-loser Gegner, der ruhmdürstig nach großen Zwecken jagt:so ist ein vorzüglicher Feldherr und ein in vielen Feldzügengediegener und gestählter kriegerischer Geist des Heeres nö-thig, um den angeschwollenen Strom des Übergewichtsnicht ganz durchbrechen zu lassen, sondern durch einen klei-nen vervielfältigten Widerstand seinen Lauf zu ermäßigen,bis sich die Kraft des Sieges am Ziel einer gewissen Bahnausgerungcn hat.

Und nun die Wirkung außer dem Heer bei Volk undRegierung; eö ist das plötzliche Zusammenbrechen der ge-spanntesten Hoffnungen, das Niederwerfen des ganzen Selbst-gefühls. An die Stelle dieser vernichteten Kräfte strömt indas entstandene Vacuum die Furcht mit ihrer verderbli-chen Expansivkraft und vollendet die Lähmung. Es ist einwahrer Nervcnschlag, den einer der beiden Athleten durchden elektrischen Funken der Hauptschlacht bekommt. Auchdiese Wirkung, wie verschieden in ihren Graden hier unddort, bleibt niemals ganz aus. Anstatt daß Jeder in seinerWirksamkeit geschäftig herbeieilen sollte, um dem Unglückzu steuern, fürchtet Jeder, daß seine Anstrengung eine ver-gebliche sein werde, und hält zögernd inne, wo er eilensollte, oder läßt gar muthlos die Arme sinken, Alles demFatum anheimgebend.