Band 
Erster Theil.
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Innehalten der Stationen und der Tageszeit. Des Mor-gens bei guter Zeit aufbrechen, um Mittags' sein Lagereinzunehmen, den übrigen Tag zur Beschaffung der Be-dürfnisse und die Nacht zur Ruhe zu benutzen, ist eineviel bequemere Methode, als seine Bewegungen genaunach den feindlichen einzurichten, mithin immer erst imletzten Augenblick zu bestimmen, bald Morgens bald Abendsaufzubrechen, sich immer mehrere Stunden im Angesicht desFeindes zu befinden, Kanonenschüsse mit ihm zu wechseln,Plänkeleien zu unterhalten, Umgehungen anzuordnen, kurzden ganzen Aufwand von taktischen Maaßregeln zu machen,der dadurch erforderlich wird. Das lastet natürlich miteinem bedeutenden Gewicht auf dem verfolgenden Heer, undim Kriege, wo es der Lasten so viele giebt, sind die Men-schen immer geneigt, sich die abzustreifen, die nicht geradenothwendig scheinen. Diese Betrachtungen bleiben wahr,sie mögen auf das ganze Heer, oder, was der gewöhnlicheFall ist, auf eine starke Avantgarde anzuwenden sein. Ausden eben berührten Gründen sieht man-denn dieses Ver-folgen des zweiten'Grades, dieses beständige Drängen desBesiegten ziemlich selten vorkommen. Selbst Bonapartein seinem russischen Feldzuge von 1812 hat eö wenig ge-than, aus dem hier sehr in die Augen springenden Grunde,daß die Schwierigkeiten und Mühseligkeiten dieses Feldzu-ges sein Heer ohnehin schon mit einer völligen Vernichtungbedrohten, ehe er das Ziel erreicht haben würde; dagegenhaben die Franzosen in ihren andern Feldzügen sich auchin diesem Punkt durch ihre Energie ausgezeichnet.

Der dritte und der wirksamste Grad des Verfolgensist endlich der Parallelmarsch nach dem nächsten Ziel desRückzugs.

Jedes geschlagene Heer wird natürlich hinter sich.