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Vertheidiger/ und daß also nur besondere Ursachen zu einemnächtlichen Angriff bestimmen können.
Diese Ursachen beziehen steh nun meistens auf unter-geordnete Theile des Heeres und selten auf das Heer selbst/woraus denn folgt: daß der nächtliche Überfall auch in derRegel nur bei untergeordneten Gefechten und selten bei gro-ßen Schlachten vorkommen kann.
Einen untergeordneten Theil des feindlichen Heereskönnen wir mit großer Überlegenheit angreife»/ folglichumfassend/ um ihn entweder ganz aufzuheben/ oder ihm ineinem nachtheiligen Gefechte große Verluste beizubringen/vorausgesetzt/ daß die übrigen Umstände dazu günstig stnd..Eine solche Absicht kann aber niemals ohne große Über-raschung gelinge»/ weil in ein so nachteiliges Gefecht sichkein untergeordneter Theil des feindlichen Heeres einlassen/sondern ausweichen würde. Ein hoher Grad der Überra-schung ist aber/ mit wenigen Ausnahmen sehr verdeckterGegenden/ nur bei Nacht zu erreichen. Wollen wir alsovon einer fehlerhaften Aufstellung einer untergeordnetenfeindlichen Strcitkraft einen solchen Vortheil ziehen/ somüssen wir uns der Nacht bedienen/ wenigstens die vor-läufigen Anordnungen zu vollbringe»/ wenn auch das Ge-fecht selbst erst gegen Morgen eröffnet werden sollte. Soentstehen also alle die kleinen nächtlichen Unternehmungengegen Vorposten und andere kleine Haufen/ deren Pointe- immer darin besteht/ durch Überlegenheit und Umgehungden Feind unvermuthct in ein so nachteiliges Gefecht zuverwickeln/ daß er nicht ohne großen Verlust wegkom-men kann.
Je größer das angegriffene Korps ist, um so schwie-riger ist das Unternehmen, weil ein stärkeres Korps mehr
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