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innere Hilfsmittel hat, sich auch eine Zeitlang nach hintenzu wehren, bis Hilfe kommt.
Das feindliche Heer selbst kann aus diesem Grundein gewöhnlichen Fallen gar nicht der Gegenstand eines sol-chen Angriffs fein, denn obgleich es von Außen keine Hilfezu erwarten hat, so hat es doch in sich selbst Hilfsmittelgenug gegen einen Angriff von mehrern Seiten, zumalin unsrer Zeit, wo Jedermann auf diese so gewöhnlicheForm des Angriffs von Haufe aus eingerichtet ist. Obuns der Feind von mehrern Seiten mit Erfolg anfallenkönne, hangt gewöhnlich von ganz andern Bedingungen ab,als davon, daß es unvermuthet geschehe; ohne uns hierschon auf diese Bedingungen einzulassen, bleiben wir dabeistehen, daß mit dem Umgehen große Erfolge, aber auchgroße Gefahren verbunden sind, daß also, abgesehen vonindividuellen Umständen, nur eine große Überlegenheit, wieeben die ist, welche wir gegen einen untergeordneten Theildes feindlichen Heeres anwenden können, dazu berechtigt.
Aber das Umfassen und Umgehen eines kleinen feind-lichen Korps, und namentlich in der Dunkelheit der Nacht,ist auch schon um deswillen thunlicher, weil, was wirdaran fetzen, wie überlegen es auch sein mag, doch wahr-scheinlich nur einen untergeordneten Theil unsers Heeresausmacht, und man diesen schon eher auf das Spieleiner großen Wagniß setzen kann als das Ganze. Außer-dem dient gewöhnlich ein größerer Theil oder gar dasGanze diesem vorgewagtcn Theile zur Stütze und Auf-nahme, welches die Gefahr des Unternehmens wieder ver-mindert.
Aber nicht bloß die Wagniß, sondern auch die Schwie-rigkeiten der Ausführung beschränken die nächtlichen Unter-nehmungen auf kleinere Theile. Da das Überraschen deri 24