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Plan dcSTrcffcnsbei
Balmy,
bereits, die Franzosen für Preußen haltend, den Rückzug antreten, als ihn Dumouriezvon seinem Jrthum zurückbrachte, worauf er auf dessen linkem Flügel Stellungnahm.
Zur Verständigung der Operationen, welche dem Treffen bei Valmy voraus-gingen, ist es nöthig, über die Bewegungen der Verbündeten etwas mehr in'sDetail einzugehen.
Die Argonnen bilden einen von Clermont bis Jaudun 13 Meilen langen,zwischen Vcrdun und St. Mönehould 6 Meilen breiten Höhenzug, dessen West-seite entlang der Aisne und links von der Aire gegen 2 Meilen breit am dich-testen bewaldet ist, dessen Waldungen aber auch der Maas in der Gegend vonVerdun und Stenay nahe treten. Die meist platten Kalkberge haben wechselndeAbdachungen; es fehlt nicht an Sumpfstrecken und kleinen Gewässern und dielichter« Walddurchgänge sind: 1) der nördliche bei Chene populeur, 2) der vonCroir-aur-bois, 3) der von Grandpre, 4) der von La Chalade und 5) der südlichevon Les Jslettcs, zwischen Clermont und St. Menehould. In ihrer südöstlichenStrecke lichten sich die Argonnen südlich von Clermont und fallen einerseits mitden eingeschnittenen flachen Bergzügen der hohen Champagne, andererseits mitdem allmählig nach Süden sich erhöhenden Gelände Lothringens zusammen.
Kaum hatte am Morgen des 15. Septembers die preußische Vorhut den Rück-zug der Franzosen entdeckt, als ihnen der Fürst von Hohenlohe nach Grandprefolgte, General Kalkreuth marschirte nach Longwe, seine Vortruppen nach Falaiscan der Aisne, die Ausgewanderten am 16. nach Buzancy.
Hier ward der Verpflegung wegen 2 Tage gerastet. Am 18. rückte die Vor-hut nach Servou, der Rest des Heeres nach Montchcutin, Marveaur und Vouziers,am 19. nach Massige und St. Marie, und noch an demselben Tage bis Somme-bionne und Somme-Tourbe. — Auf die Kunde, daß die Franzosen die Argonnennoch nicht verlassen hätten, hielt der Herzog von Braunschweig den ersten Theilseines Operationsplanes für gelungen. Da er nach der bisherigen Erfahrung aufkeinen großen Widerstand zu stoßen befürchten durfte, so hoffte er durch eineLinkswendung sich der Straße nach Chälons zu bemächtigen und sie dadurch vonallen Seiten einzuschließen; in diesem Falle stand auf seiner rechten Flanke dasganze Land bis Paris offen.
Die Streitkräfte, welche sich am folgenden Tage mit einander messensollten, betrugen verbündeter Seits gegen 60,000, französischer Seits gegen53,000 Mann. Kellcrmann hatte bereits am 18. September seine Vereinigungmit Dumouriez vollzogen und stand mit 18,000 Mann am 19. (ID) vorwärtsvon Dommartin und Planchette. Dumouriez hatte folgende Stellung inne: (AA)Sein rechter Flügel lehnte sich bei der Mühle von Chaude-Fontaine an die Aisne;der linke zog sich hinter Braur- St. Cohiere bis an die Straße von St. Mene-hould nach Chälons. Die Hohen von Maffrecourt waren durch ein abgesondertesCorps (CC) besetzt, während die Vorhut unter dem General Stengel die Bionnevon Dommartin bis oberhalb Hans (BB) beobachtete.
Am 20. September mit Tagesanbruch setzte sich die Vorhut der Verbündeten