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[Band 1.]
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in Marsch, umgieng die Quellen der Bionne, und nahm Stellung bei Cabaret -la Lune (aa), weil sie plötzlich in dieser Richtung Canonenfeuer erhielt, ohnein dem dichten Nebel die feindliche Stellung unterscheiden zu können. GeneralKellermann nämlich war eben im Begriffe, die von ihm Tags zuvor bezogeneStellung (01)) zu verlassen und in eine günstigere hinter der Auve zu rücken, alsihn die Annäherung der Verbündeten nöthigte, hierauf Verzicht zu leisten, und sichdiesseits der Auve wo möglich ein günstigeres Schlachtfeld zu suchen. Es gelangihm, die Windmühlenhöhe bei Valmy zu erreichen, wo er sich unter dem Schutzeeiner starken Batterie (0) mit seiner Infanterie aufstellte (FF), den größten Weilseiner Reiterei links schob (66) und Gizancourt als den äußersten Punkt deslinken Flügels mit 2 Bataillonen (H) besetzte, während General Stengel zurDeckung des rechten Flügels nach der Cote l'Hyron (I) herangezogen wurde.

Dumouriez beeilte sich, diese Stellungen durch Truppen seiner Armee zu ver-stärken. General Beurnonville führte 16 Bataillone an den Fuß der Cote l'Hyron,zur Verstärkung und Unterstützung des Generals Stengel (XL). General Levcnenrerhielt den Auftrag, mit 12 Bataillonen und 8 Schwadronen über die Bionnein die linke Flanke des Feindes zu gehen, jedoch hicbei große Vorsicht zu beob-achten, um augenblicklich in die Hanptstellung zurückkehren zu können. 9 Batail-lone und 8 Schwadronen unter dem General Chazot endlich wurden auf derStraße von Chalons vorgesendet (LL), um sich der Höhe von La Lune zu be-mächtigen. General Chazot verlor Zeit, indem er vorher Befehle von Kellermanneinholen wollte; als er sich der Höhe näherte, ward er mit Kartätschen em-pfangen und genöthigt, hinter die Eavalerie zurückzugehen, wo er (HO) Stellungnahm.

Unterdessen kam die verbündete Armee, welche kurze Zeit nach ihrer Vorhutaufgebrochen war, auf dem Schlachtfelde an, und stellte sich links rückwärts vonder Höhe La Lune (bb) auf. Eine Truppenabtheilung, nebst einer starken Bat-terie nahm auf der Höhe La Lune Stellung (cc), und begann hier, nachdemder Nebel gefallen war, eine starke Canonade gegen Kellermanns Stellung; dievor der Vorhut aufgestellten Batterien eröffneten ihr Feuer in eben derselbenRichtung. Kellermann erwiederte dieses Feuer aus 40 Canonen, allein das derVerbündeten war von größerer Wirkung. Ein Adjutant Kcllermann's ward anseiner Seite gctödtet, er selbst verlor sein Pferd; das Aufstiegen einiger Muni-tionswagen endlich veranlaßte Schrecken und Verwirrung unter seinen Truppen,welche zum Theil ohne Befehl zurückzugehen begannen.

Schon hatte die Vorhut der Verbündeten sich in 3 Colonnen zum Angriffelormirt (dd); ward derselbe in diesem Augenblicke ausgeführt, so war nicht nur dieSchlacht, sondern der ganze Fcldzug entschieden. Allein der kostbare Moment ver-floß unbcnützt. Kellermann, durchdrungen von -der Wichtigkeit des Augenblickes,stellt durch Rede und Beispiel die Ordnung rasch wieder her, bildet gleichfalls3 tiefe Colonnen von der Breite eines Bataillons und bringt seine Reserve-Ar-tillerie ins Feuer. Bei diesem Anblicke verzichtete der Herzog auf den unmittel-baren Angriff und beschränkte sich darauf, einige Bataillone (ee) rechts gegen

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